Adventsfeier 2017 11.12.2017

Die  traditionelle Adventsfeier beendete auch in diesem Jahr als letzte  Veranstaltung die Aktivitäten der kfd St. Michael Kirchen. Im adventlich  dekorierten Pfarrheim konnte die Teamsprecherin Maria Weber zahlreiche  Gäste begrüßen. Passend zur vorweihnachtlichen Dekoration erhielten alle  Besucherinnen ein kleines, hübsches Weihnachtspräsent in Form eines  Teelichtglases mit Weihnachtsmotiv.
Gabriele  Hambürger vom Liturgiekreis hatte wieder eine besinnliche Andacht  vorbereitet. Im Rahmen ihrer Begrüßung äußerte Frau Hambürger den  Wunsch, dass ein Stück Advent hier und jetzt unter den Anwesenden  spürbar werden sollte. Zu Beginn der Feier folgten die Teilnehmerinnen  sehr gerne der Einladung zum Mitsingen des Liedes „Wir sagen euch an den  lieben Advent“. In den vorgetragenen Texten kam immer wieder die  Bedeutung von „Advent“ zum Ausdruck.


Advent  heißt Ankunft, gemeint ist die Ankunft von Jesus Christus. Gott sendet  uns seinen Sohn. Advent hat daher etwas zu tun mit Warten auf die  Ankunft, mit Hoffnung, mit Innehalten, zur Ruhe kommen, sich freuen und  sich vorbereiten auf die Botschaft und das Wunder der Weihnacht. Dazu  braucht man jedoch Zeit, Zeit für sich selbst und Zeit für die  Mitmenschen. Diese Zeit sollte man sich bewusst nehmen und als kostbares  Geschenk verstehen

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Zeit  für anregende Gespräche und Gedankenaustausch bot eine Zwischenpause  mit leckeren Schnittchen, gesunder Gemüsebrühe und kalten Getränken.


Zum  Abschluss der stimmungsvollen Feier verabschiedete Frau Weber die Gäste  mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein  gesundes neues Jahr.

 


Offener Frauentreff der kfd Kirchen im November 2017 30.11.17

Annemarie Rosenbauer (rechts) und einige Teilnehmerinnen präsentieren ihre Arbeit


Kratives Gestalten von Adventsdekorationen

Die  kfd Kirchen hatte zum letzten diesjährigen Offenen Frauentreff  eingeladen. Teilnehmen konnten alle interessierten Frauen, die Spaß am  kreativen Gestalten von schönen, originellen Adventdekorationen haben.


Maria  Ebel begrüßte ganz herzlich die anwesenden Teilnehmerinnen und wies  darauf hin, dass jede Frau auf ihrer Serviette ein angezündetes Teelicht  vorfindet. Das Licht einer Kerze, so meinte Frau Ebel, ist ein  besonderes Symbol in der Advents- und Weihnachtszeit. Kerzenlicht  spendet Wärme, Sicherheit und Hoffnung. Passend zu den Ausführungen von  Frau Ebel verlas Ingrid Böllstorff eine nachdenklich stimmende  Geschichte von einer Kerze, die nicht brennen wollte. In einem Gespräch  „von Kerze zu Kerze“ wurde der störrischen Kerze bewusst, dass sie in  der Welt nur dann etwas bewirken kann, wenn sie sich anstecken lässt.  Sie gab ihren Widerstand auf, ließ sich entzünden und leuchtete und  strahlte, „als gelte es die ganze Welt zu erwärmen und alle Nächte hell  zu machen“.


Nach dem  gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen begannen die Frauen  unter fachkundiger Anleitung von Annemarie Rosenbauer Türbögen zu  binden. Mit viel Spaß, Eifer und Fantasie wurden anschließend die Bögen  mit Naturmaterialien ausgeschmückt. Die gelungenen Ergebnisse ihrer  Arbeit und darüber hinaus praktische Basteltipps konnten die  Teilnehmerinnen nach diesem anregenden Nachmittag mit nach Hause nehmen.

 


Finale der kfd-Mitgliederwerbekampagne in Köln 30.09.2017

Frauen. Macht. Zukunft

Die dreijährige bundesweite Mitgliederwerbekampagne „Frauen. Macht. Zukunft.“ des kfd-Bundesverbandes ist kürzlich mit einem großen Finale in Köln zu Ende gegangen. Obwohl das Wetter sehr zu wünschen übrig ließ, trafen sich rund 1.100 Frauen aus ganz Deutschland auf dem Bahnhofsvorplatz, um gemeinsam an dieser Abschlussveranstaltung teilzunehmen.

 

Auch kfd-Frauen aus Kirchen waren der Einladung des Bundesverbandes gefolgt. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste begaben sich alle Frauen mit Schildern und Transparenten in einer Prozession zum Dom. Dort wurde ein Gottesdienst mit dem Titel „Kommt in mein Haus!“ gefeiert. Nach der Rückkehr auf den Bahnhofsvorplatz begann ein Bühnenprogramm u.a. mit Musik, Tanz und einem Gespräch mit Maria Theresia Opladen, der ehemaligen kfd-Bundesvorsitzenden. Frau Opladen verkündete die spannend erwartete Zahl der neuen Mitglieder: 32.000 Frauen konnten im Verlauf der Mitgliederwerbekampagne für die kfd geworben werden. Mithilfe dieser überaus erfolgreichen Kampagne konnte der große Verband, der sich einsetzt für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft an enormer Stärke gewinnen.


Offener Frauentreff der kfd Kirchen im September 2017 28.09.2017

Kaplan Anthoni Raj berichtete über sein Heimatland Indien

Die  kfd Kirchen hatte zu einem offenen Treff für Frauen und Männer ins  katholische Pfarrheim eingeladen. Teamsprecherin Maria Weber freute  sich, 38 Gäste begrüßen zu können. Geselliges Beisammensein mit Kaffee  und einem Kuchenbuffet, zwei indische Gebete (vorgetragen von Ingrid  Böllstorff) und ein Vortrag von Kaplan Anthoni Raj standen auf dem  Programm. Obwohl Kaplan Anthoni Raj erst seit April 2016 in Deutschland  lebt, beherrscht er die deutsche Sprache bereits erstaunlich gut. Daher  konnten die Gäste dem Vortrag des Referenten problemlos folgen. Kaplan  Anthoni Raj hatte interessante und informative Berichte über sein  Heimatland Indien vorbereitet.

Indien  ist mit einer Fläche von 3,3 Millionen km² der siebtgrößte Staat der  Erde. Mit Hilfe von Dias und Videofilmen gewann man einen umfassenden  Einblick in das gesellschaftliche und religiöse Brauchtum der indischen  Bevölkerung. Indiens rund 28 Millionen Christen machen etwa 2,3 Prozent  der Einwohner aus. Sie sind nach den Hindus und Muslimen die drittgrößte  Religionsgruppe. Es hat immer wieder Gewalt gegen Christen wegen  angeblicher Zwangsmissionierung gegeben. Sogar Mutter Teresa, die sich  jahrzehntelang in Indien um arme und kranke Menschen gekümmert hat,  wurde nachgesagt, sie habe den Armen nur gedient, um diese zum  Christentum zu bekehren.

 


Halbtagesausflug 2017 der kfd Kirchen nach Wetzlar 31.08.2017

Der  Halbtagesausflug der kfd Kirchen führte in diesem Jahr nach Wetzlar,  der Goethe- und Optikstadt an der Lahn. Die Wettervorhersage versprach  zwar nichts Gutes, aber Petrus hatte ein Einsehen mit den  Ausflugsteilnehmern und sorgte dafür, dass die Regenschleusen  geschlossen blieben. In Wetzlar angekommen, ging es zunächst zum Dom, im  Zentrum der Wetzlarer Altstadt gelegen. Was den Dom so einzigartig  macht, sollte man sich aus der Nähe anschauen: Die Fassade ist offenbar  unfertig. Bedingt durch Wirtschaftskrisen war die Finanzierung der  Kirche schwierig und so kam der Kirchenbau nur langsam voran. Je nach  Finanzlage wurden die Baupläne geändert, was noch heute an den  unterschiedlichen Baustilen und Konstruktionstechniken erkennbar ist.  Bis heute wartet der Dom auf seine endgültige Fertigstellung. Seit der  Reformation wird das Gotteshaus von beiden christlichen Konfessionen  simultan genutzt.

Nach  der ausgiebigen Besichtigung des Kircheninneren stand das Erlebnis  Altstadt auf dem Programm. Mittelalterliche Plätze, eindrucksvolle  Fachwerkhäuser und verspielte Barockbauten wurden im historischen  Stadtkern bewundert. Die kleinen Boutiquen und Fachgeschäfte ließen die  Herzen der Damen höher schlagen und luden zum Shoppen ein. Der Besuch  eines der zahlreichen Cafés und der Genuss von einem leckeren  Tortenstück durften natürlich auch nicht fehlen. Auf der Heimfahrt war  man sich einig, dass der Nachmittag mal wieder eine gute Gelegenheit  geboten hat, dem gewohnten Alltag zu entfliehen und sich eine kleine  Auszeit zu gönnen. Teamsprecherin Maria Weber dankte in diesem Sinne  Annette Dücker für die Organisation und Durchführung der Fahrt.

 

Jahresausflug 2017 der kfd Kirchen und Wehbach führte an den Rhein 26.07.2017

Der gemeinsame Jahresausflug der kfd Kirchen und Wehbach führte auf vielfachen Wunsch in diesem Jahr an den Rhein.

Bei  Bilderbuchwetter fuhren die 47 Frauen zunächst mit dem Bus über den  Westerwald nach Königswinter. Dort angekommen wurde zur Stärkung eine  kleine Kaffeepause eingelegt. Danach bot sich die Möglichkeit einer  Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands auf den legendären  Drachenfels hoch über Königswinter. Auf dem Drachenfels-Plateau konnte  man die atemberaubende Aussicht ins romantische Rheintal bewundern.  Zurück in Königswinter nutzten die Frauen die freie Zeit zu einem  gemütlichen Bummel durch die Altstadt.

Weiter  ging es dann mit dem Schiff „Theresia“ rheinaufwärts nach Linz, „Die  Bunte Stadt am Rhein“. Auch hier blieb genügend Zeit, um die  wunderschöne Altstadt des Rheinstädtchens zu erkunden, Kaffee trinken  und Eis essen einbegriffen.

Am  späten Nachmittag brachte der Bus die Teilnehmerinnen von Linz nach  Heimborn, wo im Restaurant „Malepartus“ ein überaus reichhaltiges Buffet  vorbereitet war. Hier fand der erlebnisreiche Tag mit vielen Eindrücken  und guten Gesprächen seinen Ausklang, bevor die Heimfahrt angetreten  wurde.
 

Meditativer Abendspaziergang der kfd St. Michael Kirchen 03.07.2017
Die kfd St. Michael Kirchen hatte wie im letzten Jahr zu einem „Meditativen Abendspaziergang“ eingeladen. 23 Frauen trafen sich am Wanderparkplatz Ausgang Offhausen, um von dort aus gemütlich zum Druidenstein und anschließend auf dem gleichen Weg wieder zurück zu spazieren.
Rita Münzel, geistliche Begleiterin der kfd Kirchen, hatte wieder die Aufgabe übernommen, die meditativen Texte vorzubereiten. Als Thema in diesem Jahr hatte sie gewählt: „Bäume, Wald – und mein Leben.“
Während die Texte an 5 Stationen vorgetragen wurden, bot sich den Teilnehmerinnen die wunderbare Gelegenheit zum Innehalten, zum Entspannen und zum Ausblenden des Alltages. Der Wald wurde empfunden als ein besonderer Ort, als ein Ort der Ruhe und Rast, als ein Ort, der uns immer gut tut.
 
Die angenehme Gemeinschaft während des Spazierganges wurde fortgesetzt bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Waldhof“.
  

Dritter Offener Frauentreff der kfd Kirchen 05.04.2017

Die kfd St. Michael hatte zum dritten offenen Frauentreff ins Pfarrheim Kirchen eingeladen. Der Einladung waren rund 50 Frauen aller Konfessionen und Altersstufen gefolgt.

 
Maria Ebel begrüßte hocherfreut die Gäste und bedankte sich, dass so viele Frauen gekommen waren. Gemeinsam mit Monika Habenschuss stimmte sie den Kanon „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ an, den die Gäste auch gleich bereitwillig mitsangen. Nach dieser musikalischen Einlage hatten die Frauen Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu stärken und in harmonischer Atmosphäre Gespräche zu führen.
Viele Freundinnen saßen zusammen im Saal und so fiel der sich anschließende Vortrag von Frau Ferdinand auf fruchtbaren Boden. Frau Ulrike Ferdinand, Pastoralreferentin im Dekanat Kirchen, sprach zum Thema „Lass keine von uns ohne Freundin sein – vom Wert der Freundschaft auf unserem Lebensweg“. Der Wert der Freundschaft spielt eine außerordentlich wichtige Rolle im Leben von allen Menschen. Eine treue Freundin ist unbezahlbar, ihr Wert ist durch nichts aufzuwiegen.
Das Wissen, dass man von Menschen gemocht wird, macht Mut, gibt Selbstvertrauen und Stabilität, sagte Frau Ferdinand.
Im Laufe ihres Vortrages ließ die Referentin auch immer wieder die Teilnehmerinnen der Veranstaltung zu Wort kommen. Die Frauen konnten sich so zu ihren eigenen Erfahrungen mit Freundschaften äußern. Dabei stellte es sich heraus, dass Freundschaften fürs Leben tatsächlich möglich und mehr als eine romantische Vorstellung sind.
Kinder schließen schnell Freundschaft, bei Erwachsenen entwickeln sich Freundschaften langsamer, halten dafür aber oft sehr lange, wirklich fürs Leben.
Zahlreiche Lebensereignisse beeinflussen allerdings unsere Freundschaften. Die wichtigsten sind: Umzug, Heirat, Elternschaft und Trennung. Nach einem Umzug bleiben die Verbindungen zu bisherigen Freunden nur teilweise erhalten, abhängig davon, wie eng diese Beziehung vorher war und wie groß die Entfernung ist.

Durch Heirat und Elternschaft ändern sich erfahrungsgemäß die Kontakte. Der Freundeskreis des Ehepartners und Bekanntschaften mit anderen Eltern können hinzukommen. Es bringt aber auch die Gefahr mit sich, dass bestehende Freundschaften verloren gehen.

Trennungen wie Scheidung oder der Tod eines Partners lassen Verbindungen oft abbrechen. In einer solch schwierigen Lebensphase ziehen sich viele Menschen zurück. Gerade dann bietet sich für uns die Chance, uns auf den Wert der Freundschaft zu besinnen, nämlich indem wir mit Zeit, Fürsorge und auch Gebet für die Freunde da sind.
Die Pastoralreferentin Ulrike Ferdinand schloss ihren Vortrag mit dem zum Thema passenden Gebet von Dorothee Sölle „Freundschaft“.
 
Im Anschluss an den lehrreichen und anregenden Vortrag bedankten sich Ingrid Böllstorff, Maria Ebel und Gabi Breustedt vom Leitungsteam der kfd Kirchen bei der Referentin mit einem Blumenstrauß. Den Gästen wünschten sie einen guten Heimweg und einen schönen Abend.
 

Zweiter Offener Frauentreff der kfd Kirchen 30.03.2017
Die kfd Kirchen hatte zum zweiten Mal zu einem „Offenen Frauentreff“ eingeladen. Trotz des herrlichen Frühlingswetters waren zahlreiche Frauen der Einladung gefolgt. Die Teamsprecherin Maria Weber begrüßte herzlich die anwesenden Frauen und stellte ihnen den Referenten Herrn Karl Heinz Striegl von der Sozialstation Betzdorf / Kirchen vor.
 

Herr Striegl war gekommen, um die Teilnehmerinnen beim Frauentreff über das am 1. Januar 2017 in Kraft getretene zweite Pflegestärkungsgesetz zu informieren. Wer Pflege benötigt oder einen Angehörigen pflegt, ist oft auf fremde Hilfe angewiesen. Die Leistungen aus der Pflegeversicherung sind dabei eine wichtige Unterstützung für die Betroffenen. Diese Leistungen sind durch die Pflegestärkungsgesetze 1 und 2 deutlich angehoben worden. Herr Striegl erklärte den Anwesenden ausführlich und verständlich die Neuerungen, sodass alle nachvollziehen konnten, was sich geändert hat. Fünf neue Pflegegrade ersetzen die bisherigen drei Pflegestufen. Künftig erhalten alle Pflegebedürftigen


gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wächst die Zahl der Versicherten, die Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben, da die Unterstützung deutlich früher ansetzt. Im Zuge der Pflegestärkungsgesetze erhalten fast alle Pflegebedürftigen zumeist höhere Leistungen. Herr Striegl erläuterte die Begriffe Begutachtungsrichtlinien, Verbesserung der Pflegeberatung, kostenlose Pflegekurse, Verringerung der Bürokratie, Personalbemessung, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Anschubfinanzierung für Pflege-WGs, Pflegehilfsmittel, Umbaumaßnahmen und noch weitere wichtige Punkte der Pflege. Er stellte abschließend noch aufschlussreiche Broschüren vor und wies darauf hin, dass man sich bei Fragen zum Pflegesystem an die Sozialstation Betzdorf / Kirchen wenden kann.

 
Maria Weber bedankte sich bei Herrn Striegl für seinen überaus informativen und interessanten Vortrag. Sie überreichte ihm im Namen der kfd Kirchen ein Präsent.
 
Ingrid Böllstorff, die gemeinsam mit Maria Ebel den jeweiligen Frauentreff organisiert, bedankte sich ebenfalls beim Referenten. Anschließend sprach sie ein kleines Gebet und wünschte den Frauen noch viel Spaß beim gemeinsamen Kaffeetrinken. Maria Ebel trug eine schöne Kurzgeschichte von Antoine de Saint‑Exupéry vor mit dem Titel: „Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!“ und wünschte den Frauen Gottes Segen mit einem „Irischen Segenswunsch“.
 
Margret Hombach überbrachte herzliche Grüße von Frau Gabel aus Heiligenstadt. Die kfd-Frauen aus Heiligenstadt bedauern es zutiefst, dass sie an unserem Jahresausflug nach Königswinter aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können. Sie hoffen auf eine spätere Gelegenheit für ein Zusammentreffen mit den Frauen der kfd Kirchen und wollen auf alle Fälle die Verbindung aufrecht erhalten. Zur Belustigung der Anwesenden erzählte Frau Hombach noch eine kleine Anekdote, die alle Frauen herzlich lachen ließ.
 

Mitgliederversammlung 20.03.2017

Die Teamsprecherin der kfd Kirchen begrüßte ganz herzlich die anwesenden Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Tagesordnung lag allen Teilnehmerinnen in schriftlicher Form vor und wurde einstimmig genehmigt.

 

Rita Münzel, die geistliche Begleiterin der kfd Kirchen, erinnerte daran, dass sich im vergangenen Jahr vieles ereignet hat, auch Vorgänge im öffentlichen Leben, die uns mit Unverständnis den Kopf schütteln lassen. Gut ist es, dass wir in einer Gemeinschaft sind, in der wir uns gegenseitig stärken können. In dem sich anschließenden Gebet kam zum Ausdruck, dass wir uns nicht zu schnell zufrieden geben sollen, mit dem was ist. Im Totengedenken wurde der zehn kfd-Frauen gedacht, die seit der letzten Mitgliederversammlung verstorben waren.

 

Die Schriftführerin Gabi Breustedt verlas das Protokoll der Mitgliederversammlung 2016, ebenso den von ihr verfassten Jahresbericht mit den kfd-Aktivitäten des vergangenen Jahres. Der Jahresbericht erinnerte die Frauen noch einmal daran, wie viel sie miteinander unternommen und erlebt hatten. Die alljährliche Krippentour führte von Elkhausen über Birken-Honigsessen und Schönstein nach Wissen. Im Anschluss an die Betrachtungen der Krippen bestand die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein in einem Restaurant in Wissen. Beim Jahresausflug gemeinsam mit der kfd Wehbach erlebten die Teilnehmerinnen eine gute Stunde lang „Bäckerhandwerk live“ in der Bäckerei Hesse. Mit zwei engagierten Stadtführern wurde im Verlauf des Halbtagesausfluges die geschichtlich interessante Stadt Nassau erkundet. Am Annatag nahmen die Frauen der kfd Kirchen an der Wallfahrt nach Marienstatt teil, ein besonders schöner Tag, an den man sich gerne erinnert. Die bundesweite Mitgliederwerbekampagne fand ihren Abschluss in Mainz auf dem Domplatz, wo die zusammengeknüpften Sternennetze der kfd-Gruppen als Riesennetz von 25 mal 25 Meter Größe von vier Kränen hochgezogen wurden, ein unvergesslicher Anblick. Neben den erlebnisreichen Ausflügen und Fahrten hatte die kfd Kirchen noch jede Menge anzubieten, z.B. die monatlichen Frauenmessen mit dem anschließenden gemeinsamen Frühstück, zwei Karnevalsveranstaltungen, die meditative Abendwanderung, die Elisabeth- und die Adventsfeier, die Teilnahme am Weltgebetstag, die Maiandacht mit anschließendem Eis essen, Bibelabende und noch viele weitere Veranstaltungen.

 

Dem Jahresbericht schloss sich der Kassenbericht an, in dem die Kassiererin Gabriele Huhn die Mitglieder detailliert über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres informierte. Die in der Versammlung anwesende Kassenprüferin Maria Hannen dankte Gabriele Huhn für ihre vorbildliche Führung der Kasse. Die Entlastung des Leitungsteams wurde einstimmig – bei Enthaltung des Leitungsteams – genehmigt.

 

Maria Weber sprach ihren Dank aus an viele „helfenden Hände“, an die Frauen vom Liturgiekreis, vom Frühstücksteam und vom Weltgebetstag. Ihr Dank ging auch an die Vorbereitungsgruppen für den Frauenkarneval, für Elisabeth- und Adventsfeier und für den offenen Frauentreff, weiterhin an die Mitarbeiterinnen für das Verteilen der Mitgliederzeitschriften. Auch dankte sie den Frauen, die ihre Zeit und ihre Arbeitskraft in der Kleiderstube der Stadt Kirchen einsetzen. Im Anschluss daran stand die Wahl einer Kassenprüferin im Programm. Als neue Stellvertreterin wurde Marianne Leidig einstimmig bei Selbstenthaltung gewählt. Nach der Pause mit einem Imbiss ehrte Maria Weber Mitarbeiterinnen für ihren langjährigen Einsatz in der kfd Kirchen. Die Frauen erhielten eine Dankesurkunde, unterschrieben von der kfd-Bundesvorsitzenden Maria Theresia Opladen. Dazu bekamen die Mitarbeiterinnen als Geschenk einen Engel. Geehrt wurden für 10 Jahre Tätigkeit Annette Dücker und in Abwesenheit Marita Muhl, für 20 Jahre Margret Schmidt. Die ausscheidenden Mitarbeiterinnen Barbara Gehrer und Ursula Enders – beide nicht anwesend – erhalten ihre Urkunden und Engel zu einem späteren Zeitpunkt. Marita Graf erklärte sich bereit, die Aufgabe von Barbara Gehrer zu übernehmen. Maria Weber bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Maria Hannen für ihre geleistete Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Dank ging auch an Gabi Breustedt, die im vergangenen Sommer die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hatte. Sieglinde Mull und Ute Imhäuser wurden mit einer Rose und einem herzlichen Applaus als neue Mitglieder begrüßt.

 

Die Mitgliederversammlung hat einstimmig beschlossen, dass die diesjährigen Kollekten an die Palliativstation in Kirchen gehen.

 

Annette Dücker stellte den anwesenden Mitgliedern den von ihr erarbeiteten Jahresausflug vor, der in diesem Jahr nach Königswinter geht. Margret Hombach übermittelte Grüße von den kfd-Frauen aus Heiligenstadt, die aus verschiedenen Gründen leider nicht – wie ursprünglich geplant – am Jahresausflug teilnehmen können. Maria Weber wies noch auf einige anstehende Termin hin und gab hierzu Erläuterungen.

 

Rita Münzel sprach ein Segensgebet und Maria Weber bedankte sich bei allen Frauen für ihre Teilnahme an der Mitgliederversammlung.


Erster Offener Frauentreff der kfd Kirchen 26.01.2017

Gemütliches Beisammensein in fröhlicher Runde
 
„Lachen erlaubt“
Die kfd St. Michael Kirchen hatte erstmals zu einem offenen Frauentreff ins Pfarrheim Kirchen eingeladen. Die kfd-Teamsprecherin Maria Weber freute sich, zahlreiche Gäste begrüßen zu können, was zeigt, dass der neue offene Frauentreff gut angenommen wird. Die Zusammenkunft stand unter dem Motto: „Lachen erlaubt!“
Maria Weber zitierte ein dazu passendes arabisches Sprichwort: „Geduld und Humor sind zwei Kamele, mit denen du durch jede Wüste kommst!“ Im Anschluss an die Begrüßung sprach Maria Ebel ein Gebet „Herr, schenke mir Sinn für Humor, …“. Ingrid Böllstorff leitete zum nächsten Punkt über mit den Worten: „Wobei wir wieder beim Lachen sind!“ Sie führte aus, wie gesund Lachen ist. Durch das Lachen kommt es zu einer vermehrten Sauerstoffaufnahme in den Lungen, die Durchblutung wird verbessert, der Kreislauf stabilisiert, es geht uns besser!
Die Frauen wurden nun aufgefordert, aufzustehen und an einer Runde „Lachyoga“ teilzunehmen, einer besonders lustigen Angelegenheit!  Anschließend lud Maria Weber die Gäste zum geselligen Kaffeetrinken ein. Der Kaffee und die leckeren Berliner haben allen Anwesenden hervorragend geschmeckt. Dabei gab es für die Frauen viel zu erzählen und zu lachen.
Der darauf folgende Sketch, dargeboten von Maria Weber, Maria Ebel und Ingrid Böllstorff, handelte von einem Ehepaar bei einem Arztbesuch. Es stellte sich schnell heraus, dass der Ehemann im Beisein seiner kommandogewohnten Ehefrau absolut nichts zu sagen hatte. Tagtäglich musste der arme Mann die Befehle seiner Frau und deren „Gesundheitsbehandlungen“ (3 Liter Blutreinigungstee täglich, kalte Ganzpackungen, zahllose Kniebeugen usw.) widerspruchslos ertragen. Die Diagnose des Arztes lautete: „Terror - conjugalis“. Die Frage der Ehefrau an den Arzt, warum ihr Mann denn nicht mehr lacht, konnte der Arzt problemlos beantworten: „Der Mann hat weiß Gott nichts mehr zu lachen!“ Der Doktor wollte dem Mann helfen, sein Lachen wiederzufinden. Er verschrieb dem Ehemann ein ärztliches Rezept: „Eine andere Frau!“
Im Anschluss an den witzigen Sketch bot sich den Gästen die Gelegenheit zum Mitmachen. Alle sangen gemeinsam nach der Melodie der Vogelhochzeit das umgetextete Lied: „Wer heute schlechte Laune hat, der hat nicht richtig mitgemacht, bei dem stimmt was nicht, …“. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied verlas Maria Ebel einen irischen Segenswunsch: „Der Herr schenke dir jeden Tag ein Lächeln auf deine Lippen, ein Lachen, das andere mitreißt und frei macht, …“. Ingrid Böllstorff trug zum Abschluss ein Gedicht vor: „Ein Lächeln kostet nicht viel, aber es gibt viel. Es macht den reich, der es bekommt.“
Das Motto „Lachen erlaubt“ zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Die Besucher hatten sichtlich jede Menge Spaß!
Das Schlusswort sprach Maria Weber. Sie bedankte sich bei den Gästen für ihr Kommen und wünschte ihnen einen guten Heimweg. Sie wies noch darauf hin, dass der nächste offene Frauentreff bereits im März stattfinden wird, obwohl dieser Termin im kfd-Jahresplaner nicht aufgeführt ist. Zu dieser Veranstaltung konnte die kfd Kirchen einen Referenten gewinnen. Karl Heinz Striegl spricht über die neuen Einstufungen der Pflegeverordnung, ein Thema, das wohl für uns alle interessant sein dürfte!

Das Motto „Lachen erlaubt“ zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung und erfreute alle Generationen.